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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 11. August 2015 14:19

 Polly

Polly160

Leb´ wohl Äffchen....

 

Aus dem Leben ist sie zwar geschieden,
aber nicht aus unserem Leben.
Denn wie vermöchten wir sie tot zu wähnen,
die so lebendig unserem Herzen innewohnt!

Hallo DUO-Team, mit großer Trauer müssen wir melden, dass Polly am vergangenen Freitag eingeschläfert werden musste. Gruß, Gaby & Carsten (29.07.2015)

 

Vermittelt August 2012

 

Liebe Christiane,

ich bin's, Pattex-Polly, auch Äffchen, Müffchen, Rakete, Kuhfleck genannt! Weißt Du eigentlich, dass ich seit wenigen Tagen schon ein ganzes Jahr von DUO weg bin?!

Meine Menschen lachen viel über mich, denn wenn ich aufmerksam bin, dann ziehe ich die Stirn in senkrechte Falten, dass jeder Boxer vor Neid erblasst. Alles interessiert mich - die Amseln im Gebüsch, die Insekten vor meiner Schnauze, radelnde Kinder auf der Straße: Ich stehe am Gartentor und mache wuff! Hier passe ich auf! Die Kinder lachen aber nur, denn sie wissen längst, was für eine Schmusebacke ich bin. Von den vielen Streicheleinheiten, die ich immer und überall einfordere, habe ich ein ganz, ganz weiches Fell bekommen.

Wenn ich mit Herrchen von der kleinen Morgenrunde komme, dann laufe ich die letzten paar Häuser entlang zu Frauchen, die dann schon bereitsteht und einladend gegen ihre Beine klopft. Dann sause ich - Rakete eben - los und die Kinder, die sich um die Zeit auf den Schulweg machen, sagen: "Boh, haste gesehen, die hat Speed!"

Ja, ja, ich kann als Jagdhund ganz schön schnell rennen und sause auch schon mal im Galopp kreuz und quer durch den Garten. Dann lachen meine Menschen wieder, denn ich schmeiße meine Pfoten wie ein Welpe und mein ganzer Po wackelt mit. Meine WG-Mitbewohnerin Kuka - Du weißt schon, die Dicke aus der Küche - kommt da nicht mit, aber die hat eh immer nur ihre Spielsachen im Sinn.

Na ja, außer wenn Herrchen das Leckerchen-Spiel (siehe Foto) mit uns macht. Dabei verteilt er Trockenfutterkügelchen kreuz und quer auf der Wiese im Garten und wir schnuffeln sie uns alle zusammen. Hut ab, muss ich da sagen, gegen Kukas Supernase komme ich nicht an. Aber dafür hört sie nix mehr - ganz gut bei Gewitter, sagt Frauchen - die ist ja so ängstlich, ne, damit habe ICH ja nix am Hut.

Jetzt im Sommer bin ich meinen Menschen ganz schön mit meinen Pattex-Eigenschaften auf die Nerven gegangen. Die schöne Kuka (siehe Foto) hat sich in die Sonne geschmissen und gedöst oder auf ihren Spielsachen herumgekaut und ich...habe geklebt. Immer wenn Frauchen vor den Blumenbeeten kniete, hatte sie meine Schnauze unterm Arm. "So kann ich doch nix machen, Polly, menschenskinder!" hat sie gesagt. Aber dann hatte sie die rettende Idee: Eine alte Picknickdecke liegt nun auf der Wiese. Ich habe sie als "Körbchen" anerkannt und weiß nun endlich, was ich machen soll - ich habe doch nur auf Anweisungen gewartet! Das größte ist, wenn Herrchen dann noch kommt und mit mir schmust (siehe Foto).

Überhaupt denken meine Menschen, dass ich außer Verschlag und Jagd nix kennen gelernt habe in meinen sieben Jahren auf Ibiza. Ich habe wohl im Rudel gelebt (ich klettere zu Kuka in ihr Bett, da kenne ich keine Berührungsängste - siehe Foto) meinen sie, und war wohl in einem Schuppen o.ä. mit Licht oder Bewegung ganz oben an der Decke, denn die ersten Monate hielt ich den Kopf so starr aufrecht, dass Frauchen schon glaubte, ich sei blind oder taub. Und mich frei draußen bewegen, sagt Frauchen, hätte ich wohl auch nicht gekannt. Meine Menschen denken außerdem, dass ich wohl nur selten Wasser bekam, denn ich trinke immer alles aus, egal ob es viel oder wenig ist. Wenn es viel ist, dann muss ich von jetzt auf gleich den kleinen grünen Teppich im Wohnzimmer zur Wiese erklären. Das finden meine Menschen suboptimal und deshalb gibt es öfter eine kleinere Portion Wasser und wir gehen oft in den Garten - aber im Sommer sowieso.

Frauchen und eine der Tierärztinnen in der tollen Klinik, in der man meine Gesundheit überwacht, meinen übrigens inzwischen, dass mein unpraktischer Appetit auf (meinen) Kot keine Mangelerscheinung ist, sondern mein Versuch, meinen Bereich sauber zu halten. Ich weiß zwar, dass meine Menschen alles wegräumen aber manchmal bin ich schneller - und falle zurück in meine alten Gewohnheiten. Na ja, Frauchen sagt, daran müssen wir noch arbeiten. Arbeiten müssen wir sowieso noch, denn erst jetzt reagiere ich allmählich auf "Körbchen!" "Raus aus der Küche!" "Bleib!" Ich bin etwas erziehungsresistent, meint Frauchen. Aber sie ist bei uns älteren DUO-Hunden ja immer besonders verständnisvoll :-)

Frauchen sagt, ich soll jetzt endlich auch etwas über ihr "liebes Mädchen", ihren Büro-Hund Susi-Seidenweich schreiben. Na gut. Die (gar nicht dicke) Kuka ist nett, lässt mich auch ohne zu knurren in ihr Bettchen, aber da sie sich nur für ihre Spielsachen interessiert und ich mich nur für meine Menschen, beachten wir uns nicht besonders. Aber Kuka ist gesund und munter, soll ich melden. Mich stört es halt ein bisschen, wenn Herrchen und Frauchen sie ihr Goldmädchen nennen und "Mäuschen-Mäuschen" zu ihr sagen und sie kraulen. Dann laufe ich dazu und quetsche mich schnell dazwischen, damit ich mitgestreichelt werde.

Frauchen hat letztens ihre Hunde aufgezählt: Schäferhund-Mix Akis (Tierheim Bonn) war der aggressivste, Doberfrau-Mix Sammy (Malaga/Tierheim Bonn) war die ergebenste, Pointer-Dame Lola (DUO) die schönste, Groenendael Juddy (DUO) der charmanteste Hund. Golden Retriever-Mix Kuka (DUO) ist die verspielteste und die freundlichste, sagt Frauchen (stell Dir vor, die Kuka hat noch NIE jemanden angeknurrt oder geschnappt, ob Mensch oder Tier) und ich...tja... ich soll die anstrengendste sein. Dabei kann ich doch nix dafür, dass ich sieben Jahre Leben im Zeitraffer aufholen muss! Jedenfalls geht es uns allen hier sehr gut, wir genießen den tollen Sommer und senden herzliche Grüße aus dem Oberbergischen Land bei Köln, Deine Pointer-Dame Polly

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Liebe Christiane,

doch, doch, es gibt uns alle noch! Ich schaue heute, am 21. März, raus in den Garten und sehe... jede Menge Schnee. Wir haben alle die Faxen dicke und selbst Deine "Dicke" muss ein Mäntelchen tragen, so kalt ist es noch hier.

Fangen wir mit Kuka an: Mit jetzt etwa 13 Jahren werden nach dem Gesichtchen nun auch die Beinchen nach und nach immer weißer und der ungestörte Büroschlaf im Home Office kommt immer gut an, aber sie ist verspielt wie eh und je, tatzt nach ihren Spielsachen und wälzt sich vergnügt im Bettchen, herzhaft ins Kissen beißend. Sie hopst fröhlich beim Spaziergang durch die Gegend. Rank und schlank ist sie geblieben trotz aller Verfressenheit. Mit Polly versteht sie sich gut, sie ist wirklich der friedlichste Hund, den ich je gesehen habe, unsere liebe Susi-Seidenweich Mäuschen-Mäuschen mit dem hübschen Gesicht. Gesundheitlich ist alles bestens, in den drei Jahren war außer Impfungen nie irgendwas. Wenn Kuka ihre Spielzeit hat, genug Häppchen für den immer leeren Bauch und einen gut gefüllten Futternapf, dann ist ihre Hundewelt bestens in Ordnung. Ich freue mich darauf, wenn wir demnächst wieder Touren unternehmen können. Fürs Auto gibt es jetzt eine Einstiegshilfe, damit Omilein ihre Gelenke schonen kann. Wir hoffen, dass sie lange noch so fit bleibt.

Polly/kleiner Kuhfleck/Äffchen/Pattex kriecht unverändert in uns hinein wenn sie eine halbe Chance bekommt. Der Garten wird morgens mit großem Interesse untersucht - da scheint nachts immer eine Menge los gewesen zu sein. Beim Spaziergang hat sie (leider) Leinenpflicht, aber wir trainieren zB an den letzten Häusern vorbei in Richtung Haustür neben ihr herzulaufen und dann düst sie ohne Leine los. Sie ist pfeilschnell und ich hoffe, dass wir sie langsam aber sicher und mit vielen Leckerchen zum Abruf bringen können - im Moment sind die Krähen leider noch interessanter! Und erst das Hundekino (das große Fenster im Wohnzimmer, durch das Hund mit gerunzelter Stirn die vielen Vögel im Garten beobachten kann). Pollys Fell glänzt und sie hat einen guten Appetit. Der Fussboden in Richtung Küche hat jedenfalls Gefälle... irgendwie "rutscht" sie immer in Richtung Tisch. Ich hatte Polly ja beim TA weil sie so viel trinkt, aber selbst ein Ultraschall (tapferes Mädchen, mit vor Schreck geweiteten Augen lag sie da) brachte keine Erkenntnisse. Dafür wurden Würmer im Kot entdeckt und nach der Behandlung trinkt sie nun nicht mehr so extrem viel und ist auch nicht mehr so ein Magerhühnchen. Etwas Isolierschicht muss ja auch sein, hier in den "Bergen"!

Jedenfalls ist hier alles in Ordnung und wir freuen uns auf die kommende Garten- und Wandersaison. Herzliche Grüße, Carsten, Gaby, Kuka und Polly

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Liebe DUO-Menschen,

kaum hatte mein neues Frauchen mich gelobt, schon musste sie über mich den Kopf schuetteln:

1) Meiner neuen Freundin Kuka habe ich ins Ohr gezwickt, dass es blutete. Frauchen hat sehr mit mir geschimpft: „Die Kuka ist so ein liebes Maedchen!" bellte sie, „das geht nun wirklich nicht, Polly!".

2) Herrchen wollte mich streicheln, aber ich hatte mich zum schlafen in mein weiches Bettchen gelegt und habe nach ihm geschnappt. Herrchen hat sehr mit mir geschimpft: „Das geht nun wirklich nicht, Polly!" bellte er. Da habe ich ziemlich kleine Broetchen gebacken und er konnte gar nicht mehr boese sein.

3) Die Decke auf meinem Bett war vollgeschmuddelt und Frauchen hat eine neue aufgelegt. Der Geruch war aber verkehrt, also habe ich sie weggebuddelt und mit den Zähnen zerrissen. Frauchen hat nur mit dem Kopf geschuettelt und gesagt ich sei zerstoerungswuetig. Dabei habe ich seitdem lediglich ihre teuren Rosenhandschuhe (solche, wo keine Dornen durchgehen und die deshalb viel kosten) um einen Daumen kuerzer gemacht. Ich verstehe ihre Reaktion gar nicht. Das Leder roch doch so lecker!

Aber sehr boese koennen sie wohl nicht mit mir sein, denn ich werde immer in den Arm genommen und viel gestreichelt. Ich habe auch schon neue Namen: Pattex-Polly, Aeffchen, Matschbacke. Na ja, den dritten Namen finde ich ja nicht so charmant. Aber ich glaube, sie meinen das nicht so. Ich kann ja nichts dafuer, dass aus meinen Haengebacken alles raus laeuft. Frauchen sagt, wenn ich am Wassernapf trinke, dann klingt das so, als wuerde die Waschmaschine angestellt.

Stellt Euch vor, ich darf schon seit einer Woche frei laufen. Ich presche davon, Nase an der Erde, Spuren gibt es hier, sage ich Euch, Spuuuuren! Und so viele Voegel, die ich mit gerunzelter Stirn beobachte – auf sechs senkrechte Falten bringe ich es, sagt Frauchen, und meint, meine Urgrosseltern waren gar keine Pointer, sondern Boxer. Dabei habe ich heute Morgen noch in schoenster Pointerpose eine Katze gestellt. Zu schade, dass ich angeleint war! Ich haette sie gekriegt, ehrlich!

Mit dieser Kuka verstehe ich mich uebrigens jetzt gut, wir fressen unsere Naepfe nebeneinander stehend leer und ich habe schon gemerkt, dass es hier ganz gerecht zugeht. Allerdings ist sie ja schon ziemlich lahm, ne, interessiert sich immer nur fuer ihre Spielsachen und will gar nicht mit mir losflitzen wenn die Leinen abgemacht werden. Na ja, ich bin ja sowieso beschaeftigt, gucke ab und zu, wo die drei anderen Rudelmitglieder sind und renne dann schnell hinterher, damit sie mir nicht abhanden kommen. Ich habe schon richtige Muckis an den Hinterbeinen.

Auf dem einen Foto seht Ihr mich in meinem Bettchen mit einem Kauknochen. Leider sind meine Zaehne nicht die besten und ich habe ihn deshalb im Garten mit der Schnauze mit Kies zugeschoben und versteckt. Vor ein paar Tagen habe ich ihn mir wiedergeholt, da war er schoen muerbe und ich konnte ihn verspeisen.

So sieht mein Tag also jetzt aus: Kreuz und quer mit fliegenden Ohren ueber die riesigen Felder rennen, schmatzend meinen Napf leeren, eingekuschelt im weichen Bettchen schlafen und mich zum schmusen andocken. Seid mir also nicht boese, aber ich bleibe hier...

Herzliche Gruesse von Eurer Polly

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Fotos von Polly in ihrem neuen Zuhause

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Und dann kam Polly....... aus der staatlichen Pererra zu uns. Die Pointerdame mit dem durchdringenden Blick, ist eine ruhige und sanfte Hündin. Polly ist sehr anhänglich und verschmust und freut sich über jede Art von Aufmerksamkeit. Den Menschen, denen sie ihr Herz schenkt, verfolgt sie wie ein Schatten. Polly hat vermutlich in ihrem bisherigen Leben, nie viel Liebe und Zuneigung erfahren und hat deshalb ein großes Nachholbedürfnis. Sie versteht sich mit den anderen Vierbeinern bestens, hält sich jedoch meist im Hintergrund. Wir würden uns für die ca. 2005 geborene Polly ein Zuhause bei Menschen wünschen, die Zeit für sie haben und ihr die lang vermisste Geborgenheit und Liebe geben. Wer möchte dieser liebenswerten Hündin endlich ein schönes Zuhause geben?

 

Impressionen aus dem DUO-Land

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