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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 28. Juni 2016 13:59

Lua II

Lua160

Run free, kleine Prinzessin....

 

 

Lua00

 

 

Auch wenn ich schon gegangen bin,
seh´ ich gern zur Erde hin.
Ich bin ein Stern am Himmelszelt,
in einer schönen Wunderwelt.
In einer klaren Schnuppennacht,
in einer wundervollen Pracht,
werde ich als Schnuppe schweifen,
über das Himmelszelt hinstreifen.
Ich falle dann in Deinen Schoß,
Deine Liebe war so groß

Lua01

 

 

Und da waren es nur noch vier....

Heute mussten wir eine Hundepersönlichkeit gehen lassen.

Lua, die kleine Prinzessin, die Christiane von Tierhilfe Duo Ibiza aus dem städtischen Tierheim in Ibiza geholt hat, weil ihr Besitzer sie einfach aufgrund ihres Alters und der Tatsache, dass sie fast blind war, abgegeben hatte.

Danke Dir ganz herzlich, liebe Christiane, dass Du dieses Hündchen im Januar 2013 zu meiner Mutter nach Deutschland hast reisen lassen. Damals war sie schon elf Jahre alt. Nach einiger Zeit war sie dann nicht nur blind, sondern auch noch taub, musste Herzmedikamente nehmen und später auch noch Entwässerungstabletten, aber sie wollte leben und hat das auch getan - mit aller Macht, Kampfgeist und ihrer Zielstrebigkeit, für die wir sie immer so sehr bewundert haben.
Taub und blind wie sie war hat sie sich ihren täglichen Weg durch das Abenteuer Leben gebahnt und dabei konsequent über all unsere anderen Tiere geherrscht. Ja - und ein bisschen (viel...) wohl auch über ihre Menschen.

Der Garten wurde mehrmals täglich inspiziert, sorgfältig über jedes Pipi unserer vier Rüden drübermarktiert und auch sonst alles gnadenlos unter Kontrolle gehalten. Man muss auch wirklich sagen - sie ist nicht einfach irgendwo aufgetaucht, wenn sie in einen Raum kam, sie ist erschienen! Ihr starker, unbeugsamer Geist stand sehr im Gegensatz zu ihrem zarten Erscheinungsbild, und immer, immer wieder hat sie uns erstaunt mit ihrer Stärke.

Heute lag sie wie immer auf ihrem roten Samtkissen, aber da wollte ihr Herz nicht mehr so wie sie wollte. Sie wurde apathisch, bekam immer schlechter Luft und quälte sich. Ein Besuch bei unserer Tierärztin heute nachmittag verschaffte ihr leider keine Besserung - sie bekam keine Luft mehr und es stand zu befürchten, dass sie sich nur weiter quälen würde, hätte man sie nicht erlöst. Trotzdem, natürlich haben wir es noch einmal versucht. Aber eine Stunde später stand fest, dass das nicht zu verantworten war. Unsere Ärztin hat für uns noch einmal die Praxis aufgemacht und dann wurden Luas Qualen beendet. Schlimm war es. Tierbesitzer verstehen uns, das wissen wir.
Wir begreifen es auch noch nicht, dass dieses kleine Wesen, dass so unglaublich war und das wir so sehr bewundert haben, nie mehr wiederkehrt. Aber ich bin der Meinung, wenn man sehr trauern muss, dann muss das, wovon man sich verabschiedet hat, etwas sehr gutes gewesen sein. Darüber werden wir uns eines Tages freuen können.

Gute Reise, du unglaubliche kleine Prinzessin.

 

Vermittelt Januar 2013

 

Hallo liebe DUOaner!

Wir wollten uns mal wieder melden und Euch berichten, wie es Prinzessin Lua bei uns so geht. Es ist ja nicht so, dass Lua bei meiner Mutter wohnt - nein, sie residiert! Viel Freude haben wir an ihr bisher gehabt, alleine schon, wenn wir sie nur beobachten, wie sie sich mit Mut und Entschlossenheit durchs Leben kämpft. Ja, kämpfen ist das richtige Wort, sie ist eine wahre Kämpfernatur! Je nach Situation ist Lua entweder das süße kleine kapriziöse Persönchen mit einem unglaublichen Unschuldsblick, andererseits aber ist sie auch in der Lage aufzutreten wie ein altes Kampfschiff! Leider hat sie in den letzten Wochen sehr, sehr stark abgebaut. Ganz schnell ließen bei ihr auf einmal Geruchssinn und Gehör nach und deswegen ist sie oft vollkommen hilflos. Nun scheint sie auch dement zu werden. Wir haben schon unsere TA konsultiert und sie hat unsere Befürchtung bestätigt. Trotzdem hat sie noch Lebensqualität, und solange das der Fall ist, bekommt sie das Leben so schön wie nur irgend möglich gemacht. Für meine Mutter ist es im Moment sehr schwer, da Lua nichts sieht, fast nichts hört und fast nichts riecht - sie erschrickt deswegen natürlich ständig und man muss sich ihr recht vorsichtig nähern, am besten vor ihr auf den Boden klopfen, damit sie merkt, dass jemand kommt. (Gewitter, Feuerwerk und staubsaugen sind dafür kein Problem mehr *g*). Mittlerweile nehmen wir keine Pflegehunde aus dem Tierschutz mehr auf - die sind alle jung und quirlig, und damit kommt die alte Dame verständlicherweise nicht mehr zurecht. Auch unsere beiden großen Hunde, die bei mir im ersten Stock leben halten wir von ihr fern, dank des großen Gartens klappt das aber sehr gut. Mit ihren beiden kleinen Kumpels - naja, Untertanen ist vielleicht passender ausgedrückt - versteht sie sich aber weiterhin gut, die sind recht ruhig und gehen ihr auch aus dem Weg. Meine Mutter beobachtet Lua sehr genau, um zu wissen, wie es ihr tatsächlich geht. Sollte ihr Zustand zum Siechtum übergehen, werden wir ihr Leiden sofort beenden, das ist schon mit unserer TA abgesprochen. Im Moment aber scheint es noch nicht so weit zu sein; ihre Persönlichkeit hat sich wohl schon verändert, ähnlich wie bei alten dementen Menschen eben auch, aber sie genießt noch die Sonnenstrahlen draußen, besteht zweimal täglich beharrlich auf ihr Futter und auch alle Geschäfte erledigt sie noch draußen, so, wie sich das eben für eine Prinzessin gehört. Wir versuchen, die Zeit mit ihr noch zu genießen, obwohl das insbesondere meiner Mutter sehr schwer fällt. Trotzdem ist es ein Geschenk, diese bewundernswerte Mini-Hündin bei uns haben zu dürfen ;-) Wir halten Euch auf dem Laufenden, wenn es einschneidende Veränderungen gibt. Ganz liebe herzliche Grüße an Euch, liebes DUO-Team, an Katungo und all die anderen Fellnasen von der weißen Insel! Andrea

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Hallo liebe Duo-Leute!

Hier ist Lua. Es ist ja noch gar nicht lange her, dass ihr mich aufgenommen und dann nach Deutschland geschickt habt. Das habt ihr richtig gut gemacht! Mein neues Frauchen ist nämlich total glücklich mit mir. Aber ich mach ja auch Fortschritte, muss ich euch sagen. Am Anfang habe ich mich noch nicht richtig zurechtgefunden und oft in die Wohnung gemacht, weil es hier so kalt ist, dass man nicht ständig die Türen aufhaben kann und ich nicht gleich rauskonnte. Und ein bissel aufgeregt war ich auch - da kommt es schon mal vor, dass ein unvermutetes Bächlein auf den Boden geht. Aber mein Frauchen geht ganz oft mit mir vor die Tür, und da habe ich mich jetzt gut dran gewöhnt, so dass ich alle wichtigen Dinge draußen erledigen kann - ich bin ja schließlich eine saubere Dame. Ja, das neue Frauchen hab ich jetzt auch gut in den Griff bekommen. Sie paßt auf mich auf, weil ich doch blind bin und oft noch überall anstoße, und sie hat schon rausbekommen dass ich gleich fiepe, wenn mir was nicht passt. Ich fürchte nur, die lässt sich da nicht immer beeindrucken, denn mittlerweile beachtet sie das Fiepen gar nicht mehr??? Naja, ich werd sehen, was ich da noch tun kann, hihi. Zum Schlafen in der Nacht habe ich auch schon einen Platz beansprucht - der ist natürlich neben Frauchens Bett. Wenn die Zeit reif ist, werde ich mich auch ins Bett hineinlegen, aber man muss ja nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen *g*. Auf dem ersten Bild seht ihr die drei Jungs, die in meinem Rudel sind. Ach, die sind ganz ok. Der kleine Weiße mit den komischen Zähnen beobachtet immer ganz genau, wie ich im Garten Pipi mache. Logisch, dass ich mein Bein hebe und danach auch scharre, denn bei drei Kerlen gilt es sich durchzusetzen! Danach kommt der Weiße an und markiert drüber. Ihr glaubt doch sicher nicht, dass ich das durchgehen lasse! Ich hab immer ein paar Tröpfchen übrig und setze meine Marke natürlich wieder obenauf! Ja, sehr emanzipiert bin ich und die Jungs hier müssen schon nach meiner Pfeife tanzen, sonst gibts Ärger Daher haben wir immer sehr lange im Garten zu tun, der Weiße und ich, aber was sein muss, muss sein!

Der langhaarige kleine Schwarze ist auch in Ordnung, der läßt mich in Ruhe und ich ihn auch. So klappt das prima. Wie man auf dem Bild sieht, buddelt der auch viel lieber im Garten und hat ganz oft Erde auf der Schnauze. Der hat deshalb keine Zeit, sich ständig um mich zu kümmern.

Und der große Schwarze, der mit dem Plüschfell, dem ist eh alles wurscht, der ist gaaanz ruhig und guckt dusselig in der Gegend rum. Naja, manchmal verleitet er mich zu einem Spielchen. Aber weil ich nichts sehe, passiert es, dass ich weiter das Spielchen mache, und der dusselige Große hat sich schon längst gelangweilt in die nächste Ecke zurückgezogen. Blöder Kerl!

Auf dem zweiten Bild seht ihr mich, wie ich aus meiner Lua-Residenz rausschaue! Ja, das ist zwar nicht die Haustür, für mich aber die wichtigste Tür meines Anwesens - die Tür vom Wohnzimmer auf die Terrasse. Von dort aus kann ich nämlich über die Veranda und den Hang den Garten erreichen, ohne die lästigen Haustürtreppen zu gehen.

Das dritte Bild zeigt was ganz Tolles - mein erstes richtiges Gassi mit dem gesamten Rudel ins Feld! Frauchen war begeistert, dass ich das so toll gemeistert habe. Ich weiß jetzt ja auch, dass ich ihr vertrauen kann, denn wenn sie mich an der Leine hat, paßt sie genau auf, dass da keine Hindernisse sind an denen ich mich stoßen könnte. Deshalb kann ich ganz unbesorgt einen flotten Trab anschlagen. Ich muss ihr nur noch beibringen, ein bisschen schneller zu laufen, aber sie ist ja lernfähig...

Und auf dem vierten und fünften Bild ist auch was Tolles passiert - Frauchen hat mich abgeleint, ja, ihr habt richtig gelesen - ich darf ohne Leine laufen, denn ich orientiere mich immer an Frauchen und den anderen Hunden aus dem Rudel. Wenn sie mich ruft, komme ich aber nicht, ich komme dann wenn ich merke, dass sie sich entfernen. Reicht doch, oder? Das Co-Frauchen, die von oben aus dem ersten Stock, die mit dem großen dusseligen Schwarzen, die, die immer diese unscharfen Fotos macht, die hat ja gesagt, dass sie mir das noch beibringen wollen mit dem Herkommen. "Abruf" nennt sie das. Mit Leckerchen, hat sie gesagt. Pffffff.......Wir wollen mal sehen, ob ich das mitmache. Ich denke, ich werds von der Qualität der Leckerchen abhängig machen... Ja liebe Leute, das wars erstmal von mir. Ich fühle mich ganz wohl bei den neuen Leuten, obwohl die gestern Besuch hatten von einem Ehepaar, und da hatte ich große Angst als ich die Stimme des Mannes hörte... Ich hab aber dann schnell gemerkt, dass der Mann ganz lieb war und mich dann auch lange von ihm streicheln lassen. Wenns Neues gibt melde ich mich wieder, Grüße an euch lieben Leute und die Hausbesetzer, Eure Lua

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Impressionen aus dem DUO-Land

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